Parchimer Hexengeschichten

Parchimer HexengeschichtenMit dem Begriff Hexenverfolgung können die meisten Geschichtsinteressierten etwas anfangen. In der Frühen Neuzeit wurden Frauen (und wenige Männer), die angeblich Hexenkunst betrieben, systematisch verfolgt und verurteilt. Jene Hexen und Hexer wurden peinlichen Verhören und sogenannten Proben unterzogen und gefoltert, bis sie ihre Schuld gestanden. Einige starben bereits während der Folter, andere wurden für den Bund mit dem Teufel auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Mich beschäftigten die Hexenprozesse schon in meiner Jugend und ich begann, mir Einsicht in alte Akten geben zu lassen. Besonders jene interessierten mich, die Prozesse in meiner damaligen Heimat Mecklenburg betrafen. Die Akten und Zeugnisse in den Archiven waren ungeordnet, teils undatiert. Damit entwickelte sich meine Recherche zu einer spannenden Schnitzeljagd. Die Informationen, die ich über die Hexenverfolgung in und um Parchim zusammentragen konnte, habe ich in einem kleinen Büchlein zusammengefasst, dass bereits 2002 im Eigenverlag erschien. Nun habe ich die Zeit gefunden, diesen Text noch einmal aufzuarbeiten.

In Parchimer Hexengeschichten: Die Hexenverfolgung in und um Parchim führe ich dem Leser die teils absurden Anschuldigungen und Methoden der Hexenverfolgung vor Augen.

Erhältlich ist es als Taschenbuch auf Nachfrage beim Buchhändler oder im gängigen Online-Buchversand.